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OCA – Flüssigkeitsdosierung DataPhysics Instruments Logo

Flüssigkeitsdosierung

Zur genauen und reproduzierbaren Tropfendosierung stehen unterschiedliche Dosiersysteme zur Verfügung.

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Dosiersysteme

Elektronisches Spritzenmodul ESr

Die elektronischen Spritzenmodule ESr arbeiten mit Glas- oder Einwegspritzen und dosieren Tropfen mit einem Mindestvolumen von 1 μl. Dank des elektronischen Kolbenantriebs dosiert das ESr präzise Flüssigkeitsvolumina automatisch. Die erzielbaren Dosierraten hängen von der verwendeten Spritze ab. Realisierbar sind Raten von 0,01 μl/s bis 55,30 μl/s.

Elektronisches Spritzenmodul für Oszillation ESr-M

Durch die Analyse der Form oszillierender Pendant Drops lassen sich zusätzliche Parameter wie das Ober- und Grenzflächendilatationsmodul, die Ober- und Grenzflächendilatationselastizität oder die Ober- und Grenzflächendilatationsviskosität bestimmen.

Das elektronische Spritzenmodul für Oszillation ESr-M kann sinusförmig oszillierende und relaxierende Pendant Drops erzeugen. Das ESr-M passt auf ein manuelles oder elektronisches Dosier-Positioniersystem. Das ESr-M bietet die folgenden technischen Daten:

  • Frequenzbereich der Tropfenoszillation: 0…20 Hz (viskositätsabhängig)
  • Harmonischer Volumen- bzw. Flächenmodus: typisch 5…20 μl konstanter Anteil, dV = 0…20 μl (für Viskositäten < 50 mPas)

Elektronisches Spritzenmodul für Oszillation ESr-M

FlexDrop Dosiersystem FDDS

Das FlexDrop Dosiersystem FDDS dosiert mit seiner innovativen Dosiertechnik und präzisen Steuerung bis zu 25 Pikoliter kleine Tropfen, punktgenau und reproduzierbar.

Voraussetzung für eine korrekte Kontaktwinkelmessung ist, dass die Tropfen nur die Testfläche benetzen. Die mit Standard-Dosiersystemen erzeugten Tropfen haben, je nach Kontaktwinkel, Basisdurchmesser im Millimeterbereich. Bei der Untersuchung mikrostrukturierter Proben wie Leiterplatinen, kleinen medizintechnischen Produkten, feinmechanischen Bau- und Fügeteilen, Drähten oder Einzelfasern besteht die Herausforderung darin, besonders kleine Tropfen zu dosieren.

  • Flexible Konfiguration: Für das FlexDrop Dosiersystem sind Dosierköpfe für Tropfenvolumina im Nanoliter- oder Pikoliterbereich verfügbar. Das System kann zudem mit zwei Dosierköpfen gleichzeitig ausgestattet werden. Dies erlaubt die simultane Messung an zwei Tropfen auf Strukturen in der Größenordnung von einem Quadratmillimeter.
  • Messung auf filigranen Oberflächenstrukturen: Kleinste Oberflächenstrukturen lassen sich mit bis zu 25 Pikoliter kleinen Tropfen präzise analysieren.
  • Messung mit viskosen Suspensionen oder Tinten: Dank der Verwendung individueller Testflüssigkeits-Kartuschen sind Messungen auch mit viskosen Suspensionen oder Tinten möglich.
  • Keine Reinigung der Kartusche: Die Kartusche für Testflüssigkeiten ist mit wenigen Handgriffen auswechselbar. Auf diese Weise lassen sich Kreuzkontaminationen vermeiden.
  • Einfache Reinigung der Probenoberfläche: Dank der geringen Tropfengröße verdampfen diese schnell. Das ist besonders bei Messungen in der Qualitätskontrolle von Vorteil, da die Bauteile anschließend weiterverwendet werden können.
  • Oberflächenenergiebestimmung mit einem Klick: Mit zwei Dosierköpfen lässt sich die Oberflächenenergie von Festkörpern auf Knopfdruck bestimmen.

FDDS brochurefile_download

Das FlexDrop Dosiersystem FDDS ist in verschiedenen Versionen für die Dosierung von Tropfen im Nano- und Pikoliterbereich erhältlich.

Das FlexDrop Dosiersystem FDDS ist in verschiedenen Versionen für die Dosierung von Tropfen im Nano- und Pikoliterbereich erhältlich.

Druckbasiertes Doppeldosiersystem DDS-P

Mit Hilfe des druckbasierten Doppeldosiersystems DDS-P können zwei Flüssigkeitstropfen gleichzeitig auf eine Probe dosiert werden. So lässt sich die Oberflächenenergie eines Festkörpers schnell und einfach bestimmen.

Das DDS-P ist für die Testflüssigkeiten Wasser und Diiodmethan ausgelegt, aber auch andere Flüssigkeiten können verwendet werden. Die Flüssigkeitsreservoirs enthalten genug Flüssigkeit für bis zu 3000 individuelle Messungen.

Die OCA-Software dosiert zwei Tropfen mit dem DDS-P, misst deren Kontaktwinkel automatisch und bestimmt daraus die Oberflächenenergie—alles mit nur einem Klick.

  • schnelle Analyse der Oberflächenenergie von Festkörpern
  • objektive und benutzerunabhängige Ergebnisse
  • Qualitätssicherung von Beschichtungen, Oberflächenbehandlungen und Produktionsprozessen
  • Oberflächencharakterisierung in Entwicklungs- und Forschungsabteilungen mit hohem Probendurchsatz
  • Bewertung von Oberflächenreinigungsprozessen

DDS-P brochurefile_download

Druckbasiertes Doppeldosiersystem DDS-P mit zwei ausgewerteten Kontaktwinkeln und bestimmter Oberflächenenergie

Dosier-Positioniersysteme

Die genannten Dosiersysteme werden über ein Dosier-Positioniersystem am Kontaktwinkelmessgerät der OCA-Serie montiert. Verschiedene Dosier-Positioniersysteme erlauben entweder eine manuelle Positionierung von einem oder zwei Dosiersystemen oder eine automatische elektronische Positionierung von bis zu vier Dosiersystemen.

Manuelle Dosier-Positioniersysteme

Das Einfach-Direktdosiersystem SD-DM wird für die manuelle Positionierung eines Dosiersystems genutzt. Es ist die ideale Einstiegslösung, um Ober- und Grenzflächen mit der Pendant-Drop-Methode zu untersuchen. Das SD-DM besteht aus einem Dosiermodul-Halter mit Feinverstellschrauben für die axiale und horizontale Kanülenpositionierung und einem Verbindungskabel.

Das Doppel-Direktdosiersystem DD-DM besteht aus zwei Dosiermodul-Haltern mit Feinverstellschrauben für die axiale und horizontale Kanülenpositionierung und zwei Verbindungskabeln.

Einfach-Direktdosiersystem SD-DM und Doppel-Direktdosiersystem DD-DM

Elektronische Direktdosiersysteme DDE/x

Die elektronischen Direktdosiersysteme DDE/x ermöglichen eine elektronische Auswahl und eine präzise Positionierung von bis zu vier Dosiersystemen. Ein DDE/x kann sowohl mit Hilfe des Steuergeräts TP 50 als auch über die OCA-Software gesteuert werden. Dank der Möglichkeit, verschiedene Flüssigkeiten über einer Probe zu positionieren, lässt sich die Bestimmung der Oberflächenenergie von Festkörpern einfach automatisieren.

Das DDE/x bietet die folgenden technischen Daten:

  • Vertikaler Verfahrweg des einzelnen Spritzenmoduls: 20 mm; Auflösung ±0,04 μm
  • Horizontaler Verfahrweg des einzelnen Spritzenmoduls: ±4,9 mm; Auflösung ±0,2 μm
Elektronische Dreifach- und Vierfach-Direktdosiersysteme DDE/3 und DDE/4

Elektronische Dreifach- und Vierfach-Direktdosiersysteme DDE/3 und DDE/4

Dosierkanülen und Spritzen

Das Zubehör für die Kontaktwinkelmessgeräte der OCA-Serie umfasst eine große Auswahl an Dosierspritzen und passenden Kanülen. In den elektronischen Spritzenmodulen ESr lassen sich gasdichte Glasspritzen sowie kostengünstige Einwegspritzen mit Füllvolumina zwischen 100 μl und 3000 μl einsetzen.

Für die Nutzung mit Glasspritzen stehen Kanülen aus Edelstahl sowie Kanülen aus PTFE-beschichtetem Edelstahl zur Verfügung. Für die Verwendung von Einwegspritzen sind entsprechende Einwegkanülen erhältlich.

Von oben nach unten: DS 100/GT, DS 500/GT, DS 1000/GT, DS-D 1000SF und DS-D 3000 LL

Von oben nach unten: DS 100/GT, DS 500/GT, DS 1000/GT, DS-D 1000SF und DS-D 3000 LL

Hydrophobisierungs-Kit für Dosierkanülen

Für eine korrekte Pendant-Drop-Auswertung und ein leichtes Absetzen von Tropfen für eine Sessile-Drop-Messung sollte ein Benetzen der äußeren Kanülenwand verhindert werden. Das Hydrophobisierungs-Kit enthält eine spezielle Beschichtungs-Flüssigkeit, welche für die Behandlung der Kanülen vor deren Einsatz verwendet werden kann. Nach der Behandlung ist die Kanülenoberfläche stark hydrophob, ein unerwünschtes Benetzen ist unwahrscheinlicher.

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Hydrophobisierungs-Kit für Dosierkanülen mit Kanüle vor und nach der Behandlung